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Notfallausrüstung

Der DRK-Ortsverein Wirges verfügt über eine umfangreiche Notfallausrüstung. Neben einem AED (Automatisch-Externer-Defibrillator), einer elektrischen Absaugpumpe, zwei "Oxybags" können wir auf insgesamt sieben Rucksäcke zurückgreifen. Zwei Rucksäcke sind auf Notfälle ausgelegt, die fünf weiteren auf Saniätsdienste. 

Notfallrucksack

Foto: DRK-OV Wirges / F.Gielsdorf

Die zwei Notfallrucksäcke sind hauptsächlich auf lebensbedrohliche Notfälle ausgelegt. Zur Standardausrüstung aller Rucksäcke im DRK Ortsverein Wirges gehören die Modultaschen "Verband", "Diagnostik" und "Beatmung". Egal welchen Rucksack man öffnet, die Module sind immer am gleichen Platz und gleich bestückt. Dies garantiert im Ernstfall schnelles Handeln und keine unnötige Suche nach Material. Hierzu kommen noch die Module "i.v.Zugang", "Absaugung" und "Intubation". Um den aktuellen Richtlinien gerecht zu werden, werden ausschließlich Einwegmaterialien verwendet. Als Atemwegssicherung (Intubation) verwenden wir den Larynxtubus, auf den alle Helfer im DRK OV Wirges eingewiesen und geschult sind. 

Sanitätsrucksack

Foto: DRK-OV Wirges / F.Gielsdorf

Die Sanitätsrucksäcke sind auf eher einfache Hilfeleistungen ausgelegt. Neben den oben genannten Modulen "Beatmung", "Verband" und "Diagnostik" verfügen die San-Rucksäcke zusätzlich über eine größere Austattung an Verbandmaterial sowie Desinfektionsmittel und Franzbranntwein, um bei Sportverletzungen helfen zu können. Dank der Module lassen sich die San-Rucksäcke schnell aufwerten, statt dem Modul "Sport" kann dann z.B. ein Modul "i.v.Zugang" mitgeführt werden. 

AED (Automatisch-Externer-Defibrillator)

Foto: DRK-OV Wirges / F.Gielsdorf

Der Automatisch-Externe-Defibrillator (kurz AED) ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung des Kammerflimmerns. Solche Geräte findet man mittlerweile in öffentlichen Gebäuden und darf natürlich auch nicht in einem Krankentransportwagen fehlen. Die Handhabung ist denkbar einfach. Nach dem Einschalten leitet das Gerät automatisch die Reanimation an und gibt die nächsten Schritte vor. Neben der laufenden Herz-Lungen-Wiederbelebung klebt ein Helfer zwei Klebeelektroden auf die Brust des Patienten. Nach einem vorgegebenen Zeitintervall analysiert das Gerät automatisch den Herzrythmus des Patienten. Sollte ein lebensbedrohliches Kammerflimmern vorliegen, gibt das Gerät Anweisung einen Stromschlag (sog. Schock) abzugeben. Anders als häufig im TV beschrieben wird der Schock NUR beim Kammerflimmern und nicht bei der Nulllinie (Asystolie) freigegeben! 

Oxybag und Pulsoxymeter

Foto: DRK-OV Wirges / F.Gielsdorf

Das Oxybag (=Sauerstofftasche) beinhaltet eine 2-Liter Sauerstoffflasche sowie diverse Sauerstoffmasken. Ziel ist es, Patienten unabhängig vom Einsatzfahrzeug mit Sauerstoff versorgen zu können. Zusammen mit dem Notfallrucksack kann so ein Notfallpatient adäquat versorgt werden. 

 

Das Pulsoxymeter ist ein Gerät, das mittels Infrarotsensor am Finger / Ohr den Sauerstoffgehalt im Blut feststellen kann, ohne das der Patient besonders vorbereitet werden muss. Es ist mittlerweile zu einer wichtigen diagnostischen Maßnahme geworden, welche in wenigen Sekunden verfügbar ist. Es gibt jedoch seltene Ausnahmefälle, wo man sich auf die gelieferten Werte nicht verlassen kann (schlechte Durchblutung, Vergiftungen mit Kohlenmonooxid, etc). 

Absaugpumpe "Accuvac Basic"

Foto: DRK-OV Wirges / F.Gielsdorf

Die Absaugpumpe "Accuvac Basic" dient zum Entfernen von Flüssigkeiten (Schleim, Blut, Erbrochenes) aus dem Mund-Rachenraum eines Patienten. Bei bewusstlosen Patienten erlöschen die körpereigenen Reflexe, dazu gehört unter anderem auch der Schluckreflex. Es besteht also Gefahr, dass im Mund-Rachenraum stehende Flüssigkeit eingeatmet wird. Dies kann sofort die Atmung einschränken, aber auch Spätfolgen auslösen.